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Demenz

Unter Demenzen (Der Ursprung des Wortes Demenz geht auf den lateinischen Ausdruck dementia =ohne Geist zurück) werden fortschreitende Hirnleistungsschwächen verstanden, die sich in einer Beeinträchtigung von Aktivitäten des täglichen Lebens niederschlagen und langfristig meist zu Pflegebedürftigkeit führen.
Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen steigt im Alter an. Von den über 90-jährigen leidet jeder Dritte an einer mittelschweren bis schweren Demenz.
Viele Krankheiten können zu einer Demenz führen. Die häufigste von ihnen ist die Alzheimer- Krankheit.

Pflegeleistungsergänzungsgesetz

Seit In-Krafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes zum 01.07.2008 erhalten dementiell Erkrankte einen monatlichen Betrag für zusätzliche Betreuungsleistungen, abgestuft je nach Hilfebedarf, von bis zu 100 Euro (Grundbetrag) bzw. 200 Euro (erhöhter Betrag).

Der Betrag kann zweckgebunden eingesetzt werden für:

> Allgemeine Betreuung und Anleitung durch Pflegedienste

> Tagespflege-, Nachtpflege oder Kurzzeitpflege

Außerdem wurde die Pflegestufe 0 eingeführt für dementiell Erkrankte, deren Einschränkungen in den Bereichen Körperpflege, Mobilität, Ausscheidung und Ernährung noch die Einstufung in Pflegestufe 1 rechtfertigen, die jedoch einen erhöhten Bedarf an allgemeiner Betreuung und Beaufsichtigung haben. Neben dementiell Erkrankten trifft dies auch auf Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychiatrischen Erkrankungen zu.

Um Leistungen zu erhalten, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruchsberechtigt sind Pflegebedürftige mit einem hohen Bedarf an allgemeiner Betreuung und Beaufsichtigung. Dazu gehören: dementiell Erkrankte, Menschen mit geistigen Behinderungen und psychiatrischen Erkrankungen.
Im Gegensatz zu früher ist die Gewährung der zusätzlichen Betreuungsleistungen nicht von der Einstufung in eine Pflegestufe abhängig.

Ziele der Betreuung:

>
Aktivierung und Förderung des dementiell Erkrankten, um die Selbständigkeit in möglichst vielen
Lebensbereichen so lange wie möglich zu erhalten

> Stärkung häuslicher Pflegesituationen, Unterstützung und Entlastung der
Angehörigen

Häusliche Einzelbetreuung und Förderung für Demenzkranke

>
Biographisches Arbeiten und Erinnerungspflege durch Gespräche und andere Zugänge/ Medien

> Gedächtnis- und Orientierungstraining

> Aktivierung durch Bewegungstraining z.B. Spaziergänge

> Anleitung/ Unterstützung bei Alltagsaktivitäten

Beratung von Angehörigen Einzelberatung und Seminarangebote

>
Informationen über sozial- und versicherungsrechtliche Fragen

> Informationen über die Krankheit, den Krankheitsverlauf und den Umgang mit der
Erkrankung in der Familie

> Hinweise auf sinnvolle Beschäftigungs- und Betreuungsmöglichkeiten zu Hause

> Orientierungshilfen und Hilfen bei der Tagesstrukturierung

> Informationen über unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten für Pflegende

>
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten

> Beschäftigungs- und Betreuungsmöglichkeiten